Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Wie steht es um die Weiterbildung? Dieser Frage ist das Institut für Erwachsenen-Bildungsforschung der Universität Bremen nachgegangen. Ziel der Expertise 'Zukunft Lebenslangen Lernens' war es, Indikatoren zu ermitteln, die für Praxis und Politik aussagekräftige Entwicklungen innerhalb der Weiterbildungslandschaft dokumentieren können. Als Grundlage für diese empirische Untersuchung am Beispiel Bremens dienten die Hauptindikatoren 'Clusterbildung und Kooperation', 'Brokerage und Beratung', 'Mo…
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Das Konzept „Supportstrukturen“ gewinnt für die Praxis an Bedeutung. Es reagiert auf die aktuelle staatliche Zurückhaltung in der Weiterbildungspolitik ebenso wie auf die Tatsache, dass ein sich selbst überlassener, rein ökonomischen Zwängen gehorchender Weitbildungsmarkt dem Entwurf einer „lernenden Gesellschaft“ entgegen stehen würde. Der Netzwerkansatz des Konzeptes wird zur Alternative zu Markt und Staat. An aktuellen Beispielen bestehender Netzwerke zeigen die Autoren, in welche Richtung…
Die Ergebnisse eines Projektes zur beruflichen Bildung von Migrant/inn/en zeigen, wie in einem berufsbezogenen Deutschunterrichts interkulturelle Lehransätze genutzt werden können. Diese Textsammlung gibt Hinweise zur praktischen Anwendung. Eine Checkliste, die Kommunikationssituationen des Arbeitsalltags aufführt und erläutert, ermöglicht es, relevante Themenfelder für unterschiedliche Gruppen von Teilnehmenden zu erarbeiten. Berichte aus der Praxis verdeutlichen abschließend Verfahren zur Spr…
Ansätze und Lösungsstrategien von Finanzierungsproblemen der Weiterbildung bekommen im Zusammenhang des lebenslangen Lernens prinzipielle Bedeutung für die Zukunft. Auf dem zweiten DIE-Forum im Dezember 1999 wurden die Probleme der Bewertung von Weiterbildung, der unterschiedlichen Gerechtigkeitsprinzipien und Finanzierungsmodelle von unterschiedlichen Perspektiven her analysiert: Ein spannender Überblick über eine folgenreiche Fragestellung.
Lernen, das sich unterhalb der formalisierten Bildung in offenen Kontexten vollzieht, wird in nur geringem Maße dokumentiert und selten zertifiziert. Eine weitergehende Zertifizierung dieses informellen Lernens im Sinne des Erwerbs von Berechtigungen im Bildungs- und Beschäftigungssystem ist nicht vorgesehen. Aufgrund der Individualität und Kontextbezogenheit lässt sich informelles Lernen nur über die Lernergebnisse, nicht jedoch über den Lernweg in formalen Bildungsgängen vergleichbar machen. …
Das Heft dokumentiert die Beiträge der Jahrestagung 1998. Neben dem Einführungsvortrag sind die Referate aus den folgenden Arbeitsgruppen vertreten: 1: Politik in der Erwachsenenbildungswissenschaft 2: Professionalität und Kompetenz in der Erwachsenenbildung 3: Programmatik, Theorie und Empirie der Erwachsenenbildungswissenschaft 4: Teilnehmende als schwindende Bezugsgröße 5: Individualisierung und Gemeinschaft - Orientierungen der Erwachsenenbildungswissenschaft
Qualität / Qualitäten: Die Qualitätsfrage umfasst alle Bereiche der Weiterbildung. Lehr-/Lernprozesse, ihre Organisation und Rahmenbedingungen stehen in ihrer Gesamtheit auf dem Qualitätsprüfstand. Das Heft beleuchtet wesentliche Entwicklungslinien: Vergleichbarkeit von Qualitätsmodellen (Schiersmann); Personalentwicklung nach innen (Mathes) und externe Beratung (Ehses/Zech); bestehende Qualitäts-Labels im Ausland (Jermann); bundespolitische Maßnahmen für mehr Qualität durch das BMBF (Pahl). …
Ausgehend von Ergebnissen der Machbarkeitsstudie "Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens" werden Definitionen für informelles Lernens und für die Zertifizierung und Fragen der Anerkennung dieser informell erworbenen Kompetenzen, besonders im betrieblichen Kontext, problematisiert.