Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Die Öffnung der Hochschulen für neue Zielgruppen gilt als wichtiges gesellschafts- und bildungspolitisches Ziel. Im Beitrag wird vor dem Hintergrund zentraler hochschul- und bildungspolitischer Rahmenvorgaben untersucht, welche Zielgruppen dabei vor allem adressiert werden und welche Anforderungen sich daraus für die Organisation und Gestaltung von Studium und Lehre ergeben. Dabei werden vor allem Beiträge der Hochschulforschung und der Hochschuldidaktik analysiert. Anregungen erhalten beide Di…
Positive Lernerfahrungen in Kindheit, Jugend und Beruf sind günstig für Bildungsprozesse im Alter. Aus gerontologischer Perspektive kann die Bedeutung der schulischen Bildung und der betrieblichen Qualifizierung für das Bildungsverhalten in der nachberuflichen Phase mit der Kontinuitätstheorie untersucht werden. Menschen, die positive Erinnerungen an ihre Schulzeit und berufliche Bildung haben, bilden sich eher im Alter weiter. Um den Stellenwert bildungsbiographischer Erfahrungen empirisch zu …
Die Rolle des pädagogischen Personals in der Erwachsenenbildung wird europapolitisch als „Schlüsselfaktor“ für die Qualität in der Erwachsenenbildung verstanden. Im vorliegenden Beitrag wird ein transnationaler europäischer Studiengang, der European Master in Adult Education, als akademischer Beitrag zur Professionalisierung des Personals in der Erwachsenenbildung näher betrachtet: Welche europäischen Kernthemen der Erwachsenenbildung lassen sich identifizieren? Welche didaktisch-methodischen A…
Aus international vergleichender Perspektive versucht der Beitrag, die Bedingungen zu identifizieren, die eine Teilnahme an Hochschulweiterbildung begünstigen oder erschweren, und die Frage zu beantworten, was wir von anderen Ländern lernen können. Dazu werden ausgewählte, aufgrund sekundarstatistischer Analysen gewonnene Ergebnisse aus sieben Ländern vorgestellt und systematisch auf den länderspezifischen institutionellen Kontext bezogen. Unsere Analyse zeigt, dass die gegenwärtige Situation u…
Die Ergebnisse der PISA-Studie haben deutlich gemacht, wie dringend die Einzelnen ebenso wie die Gesellschaft insgesamt darauf angewiesen sind, dass es ein gesichertes System nachschulischen und lebensbegleitenden Lernens gibt. In dem Beitrag werden mit Blick auf Globalisierungstendenzen Perspektiven der Entwicklung der Qualifikationsnachfrage seitens des Beschäftigungssystems skizziert. Vor diesem Hintergrund gilt es jene Ergebnisse der PISA-Studie herauszufiltern, die für die Zukunft der allg…
Die 17 Nachhaltigkeitsziele und damit auch Bildung für Nachhaltige Entwicklung sind durchzogen von Zielkonflikten. Wie mit dieser inhärenten Ambiguität in der Bildungspraxis produktiv umgegangen werden kann, zeigt die Autorin am Beispiel des Programms der vhs Essen und plädiert dafür, Ambiguitäten als Ausgangspunkt und Ziel von Aushandlungsprozessen zu verstehen.
Unter Rückgriff auf eigene Erfahrungen in der Biografiearbeit mit Menschen im höheren Lebensalter erläutert der Autor den Zusammenhang von Ambiguität, Ambiguitätstoleranz und Identität. Dabei diene auch die rückschauende Biografiearbeit nicht nur der Bilanzierung, sondern der Gegenwartsgestaltung und -bewältigung.
Im Kontext Lebenslangen Lernens werden Erwachsene zunehmend in einer biografischen Perspektive betrachtet. Der Artikel arbeitet heraus, wie unterschiedlich und zum Teil widersprüchlich Erwachsene als biografische Subjekte in der Bildungspolitik, in der Bildungspraxis und in der Erwachsenenbildungsforschung konstruiert werden. Es wird argumentiert, dass erst eine Verknüpfung von Biografieforschung und ethnografischen Methoden es ermöglicht zu untersuchen, welche Prozesse und Praktiken der biogra…