Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Der Umgang mit Unsicherheiten, Mehrdeutigkeiten und Ambivalenzen stellt eine individuelle, gesellschaftliche und politische Herausforderung dar. Das Heft möchte Ambiguität und Ambivalenz in ihren verschiedenen Bezügen zur Erwachsenenbildung theoretisch und empirisch betrachten. Dabei soll der ambivalente Charakter von Ambiguität als bildungsproduktives und zuweilen auch -hinderliches Phänomen deutlich werden.
Welche Neuerungen haben die Weiterbildungsgesetze in Berlin und Nordrhein-Westfalen gebracht? Der Autor, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Deutschen Bundestag und Ehrenvorsitzender des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV), vergleicht und analysiert die beiden Gesetze, zeigt aber auch offene Fragen und Desiderate auf.
Kompetenzen als Fähigkeiten zur Lebensbewältigung, als informell erworbene Fähigkeiten, als Elemente in nationalen Qualifikationsrahmen, als Lern- ergebnisse im Lebenslauf – es gibt keine andere Kategorie, die in den letzten Jahren derart an Bedeutung im Kontext von Lernen und (Weiter-)Bildung gewonnen hat. Was aber ist methodisch und empirisch an neuen Erkenntnissen vorhanden?
Der Beitrag präsentiert Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zu Struktur und Wandel der Weiterbildung in Bremen, das als Längsschnitt ausgewählter Jahre zwischen 1979 und 2006 angelegt ist. Auf der Ebene des Weiterbildungssystems machen die Autoren eine gewisse strukturelle Stabilität aus, die sich daran zeigt, dass trotz eines zwischen 1996 und 2006 wachsenden Anteils marktorientierter Anbieter die öffentlich-rechtliche Konkurrenz ihren strukturbildenden Einfluss auf das Gesamtangebot behält…
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