Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Was ist Bildungstechnologie, und was tun Bildungstechnologinnen und -technologen? Um diese Fragen zu beantworten, setzen sich die Autoren mit der Verortung der Disziplin Bildungstechnologie auseinander und nähern sich dem Praxisfeld durch eine Systematisierung ihrer Aufgabenfelder.
Anstelle des alltäglichen Gebens und Nehmens als Teil pädagogischen Handelns sollte – so der Autor – das Lehren als Geben ohne Erwartung von Gegenleistung verstanden werden. Als Teil einer Ethik der Anerkennung führe eine solche Haltung dazu, utilitaristische Bildungsvorstellungen zu überwinden und Lernende wie Lehrende als eigenständige Subjekte anzuerkennen.
An Fallbeispielen zeigt der Autor auf, wie Wissenschaft die Praxis von Lehrkräften der Erwachsenen- und Weiterbildung unterstützen kann. Wissenschaft für Praxis zu nutzen, ist kein Wert an sich, sondern Ausdruck der Verantwortung von Lehrenden für das Lernen der Teilnehmenden.
In dem Beitrag werden die Erfahrungen von Bildungsarbeit in (Post-)Krisenregionen am Beispiel der Arbeit von DVV International in Mali vorgestellt. Erwachsenenbildungszentren, so eine Erkenntnis, können erfolgreich ganzheitliche Bildungsangebote anbieten. Darüber hinaus werden Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren dargelegt.
Studiengänge der Erwachsenen- und Weiterbildung bereiten Studierende auf die Breite erwachsenenpädagogischer Tätigkeiten vor: Lehre ist nur ein erwachsenenpädagogisches Thema unter vielen. Diese Schwerpunktsetzung empfiehlt sich sowohl in professionstheoretischer als auch in berufspraktischer Hinsicht.
Dieser Beitrag geht der Frage nach, welche Kompetenzanforderungen an Lehrende und an pädagogisches Personal – die diese auswählen – gestellt werden, um aktuellen Herausforderungen der Weiterbildungspraxis gerecht zu werden und damit Qualität sicherzustellen.
In dem Beitrag wird die Reaktorkatastrophe von Fukushima (März 2011) samt den ihr folgenden energiepolitischen Veränderungen zum Anlass genommen, nach den Reaktionen der naturwissenschaftlichen und technischen Didaktik zu fragen. Der empirische Befund ist, dass der Didaktikdiskurs davon wenig beeinflusst ist. Gründe dieser Nicht-Beachtung findet der Autor in den theoretischen Problemen der Fachdidaktik, hier: Technikdidaktik, sowie in einem zu engen Aufgabenverständnis für den Fachunterricht.
Die Wiener Volkshochschulen haben ein Rahmencurriculum erstellt, das auf die acht europäischen Schlüsselkompetenzen des Lebenslangen Lernens ausgerichtet ist und nationale und europäische bildungspolitische Strategien wie den Europäischen Qualifikationsrahmen berücksichtigt. Im vorliegenden Beitrag werden die zentralen Elemente des Rahmencurriculums und seiner Nahtstellen zum Nationalen Qualifikationsrahmen am Beispiel des Programmbereichs Kunst und Kultur beschrieben. Kulturbewusstsein und kün…
Eine Glosse über Podiumsdiskussionen als meist unerfreulichem Teil von Tagungen und Konferenzen. Wegen unprofessioneller Moderation, einem übergroßen Harmoniebedürfnis und mangelnder Sprachbegabung der Diskutanten bleibt das Format in der Wahrnehmung des Autors hinter seinen Ansprüchen zurück, die da lauten: ein »spannendes« Gespräch zu inszenieren, Gegner zusammenzubringen, Unterschiede sichtbar zu machen oder Konsens herzustellen.