Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
Aktuell wird immer wieder der Rückzug des Staates aus der öffentlichen Verantwortung für Erwachsenenbildung beklagt. In den "Rückblicken" wird nachgezeichnet, wie sich die Wahrnehmung öffentlicher Verantwortung im Spiegel unterschiedlicher politischer Leitlinien und eines sich wandelnden öfffentlichen Interesses an Weiterbildung in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts verändert hat.
Der demografische Wandel wirft Fragen auf, die auch für die Weiterbildung von Bedeutung sind. Führende Alternsforscher stellen in diesem Buch Ergebnisse ihrer Forschung vor, die multidisziplinär mit Methoden der Psychologie, Soziologie und Erziehungswissenschaft arbeitet. Das Buch präsentiert den internationalen Forschungsstand und diskutiert Möglichkeiten, den Alterungsprozess gesellschaftlich und persönlich zu bewältigen.
Der REPORT thematisiert Netzwerke unter vier Aspekten, die in der Diskussion aktuell bedeutsam sind: die Beziehung zwischen Netzwerken und soziologisch orientierten Institutionalisierungsdebatten, die systemreflexive Evaluation von Netzwerkarbeit, die konkrete Realisierung von Netzwerken mit Bezug auf verbindende Themen und die Problematik der Verstetigung und Nachhaltigkeit von Netzwerken. Die Beiträge des Hefte nehmen Bezug auf die laufende wissenschaftliche Diskussion, aber auch auf die konk…
Mit dem wb-personalmonitor werden erstmals repräsentative Daten zum Personal in der Erwachsenen- und Weiterbildung erhoben. Der Fokus der Erhebung liegt auf der Qualifikation des Personals, auf der Beschäftigungssituation sowie auf den Arbeitsbedingungen und ihrer Bewertung durch die Befragten. Der wb-personalmonitor ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördertes Forschungsprojekt, das in Zusammenarbeit des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum…
Die Auseinandersetzung der Erwachsenenbildung mit ihrer Geschichte öffnet den Blick auf den Prozess ihrer Professionalisierung. Dabei werden die Sichtweise der zeitlichen Abgrenzung und die Fokussierung auf die Inhalte deutlich. Es zeigt sich, dass die Geschichte der Frauenbildung in Handbüchern zur Geschichte der Erwachsenenbildung nicht explizit dargestellt wird. Die Erinnerungskulturanalyse bietet auf der Grundlage von historischem Fakten- und Erfahrungswissen die Möglichkeit, an vergessene …
Die Vermittlung naturwissenschaftlichen Wissens für ein sozial gestreutes Publikum war schon vor der eigentlichen Konstitutionsphase moderner Erwachsenenbildung, die ins letzte Drittel des 19. Jahrhunderts fällt, auf vielfältige Weise verbreitet. Einige der mit der Verbreitung der Naturwissenschaften im 18. und 19. Jahrhundert aufgeworfenen Fragen sind am Beginn des 21. Jahrhunderts noch immer oder wieder aktuell. Das wird auf der Basis einer exemplarisch verfahrenden historischen Analyse in g…
Die Auflösung starrer sozialer Strukturen führt dazu, dass die Menschen ihr Verhältnis zur Welt selbst herstellen und erhalten müssen. Ästhetik als Erkenntnismethode kann die Reflexion des eigenen Lebensverlaufs und die Verortung des Selbst in der Welt unterstützen – sofern Ästhetik, so der Autor, nicht auf die »Verhandlung des Schönen« reduziert wird.
In den Bereichen Wohnen und Arbeit gibt es für Menschen mit Unterstützungsbedarf regelhafte Angebotsstrukturen für Assistenz. Für Angebote der allgemeinen und politischen Erwachsenenbildung ist dies nicht der Regelfall, und vielfach bleiben diese Angebote ohne Assistenz unzugänglich. Der Autor und die Autorin zeigen auf, was Assistenz im Bildungsbereich beinhaltet und wie die Aufgaben und Organisationsmodelle von Assistenz in der Erwachsenenbildung aussehen.
Ist das »postfaktische Zeitalter« – so die Lehnübersetzung der Post-Truth Era – angebrochen? Und was bedeutet das für die Erwachsenenbildung? Diesen Fragen geht der Autor nach, indem er die Genese dieser Gegenwartsdeutung nachzeichnet und als Konsequenz nicht nur für die Erwachsenenbildung fordert, sich wieder mehr auf die Sichtweisen anderer einzulassen und Widersprüche aushalten zu können.