Aktuelle Ausgabe
Krisen und Katastrophen als Thema der Erwachsenenbildung: Die aktuelle Ausgabe von weiter bilden zu Disaster Preparedness in Praxis und Forschung.
AiKomPass ist ein webbasiertes Instrument, mit dessen Hilfe informelle und non-formale Kompetenzen aus dem Bereich der Metall- und Elektroindustrie sichtbar gemacht werden können. Das Instrument beruht auf einer Interviewstudie mit potenziellen Nutzern und auf einem Aufgabeninventar, welches Aufgaben aus den Arbeitsfeldern Arbeitsvorbereitung, Produktion, Instandhaltung und Logistik umfasst. Das Instrument selbst wurde in einem Prozess partizipativer Technikgestaltung entwickelt. Es hilft Arbei…
Wer in der Praxis die Leitung von Weiterbildungseinrichtungen beobachtet, kann ein Lied von schnell wechselnden Managementstrategien singen. Johannes Hartkemeyer, selber Leiter einer VHS, sichtet die Moden der Vergangenheit und gibt Leitgedanken für den Umgang mit kurzlebigen Moden einerseits und mit dem Thema Organisationsentwicklung andererseits an die Hand. Sein Rat ist: Eine „lernende Organisation“ sein, in einem permanenten Reflexionsprozess ihre „mentalen Modelle“ beachten und an der Sinn…
Die bundesdeutsche Debatte um das Zuwanderungsgesetz betrifft die Erwachsenenbildung in mehreren Hinsichten. Ganz konkret bedeuten die Gesetzentwürfe Handlungsbedarf bei der Konzeption und Durchführung von Integrationskursen für Zugewanderte. Lale Akgün formuliert im Gespräch die Forderung, Kurse müssten neben Sprache auch den „Code der Gesellschaft“ erlernbar machen. Zudem ist im Heft der Umgang mit dem Anderen sehr grundsätzlich im Blick: Alheit beschreibt „Fremdheitskonstruktionen“ in den …
Religion und Ethik sind nicht selten Gegenstand von Angeboten in der Erwachsenenbildung. Sie dienen als Herausforderung zur Selbstklärung und bieten Raum zur Beteiligung am Zeitgespräch. Es gilt, die Dimensionen von Religion und Ethik in einer Verbindung aus Reflexion und Praxisbezug herauszuarbeiten. Dabei wird insbesondere auf diejenigen Aspekte von Ethik und Religion eingegangen, deren gesellschaftliche Relevanz einer aktuellen Klärung bedürfen.
Es gibt anforderungs- und entwicklungsorientierte Verfahren der Kompetenzbilanzierung. Für erstere ist ein aus einer beruflichen Tätigkeit abgeleitetes Anforderungsprofil kennzeichnend und für letztere Selbstbeurteilungen. Das hier untersuchte Validierungsverfahren in der Erwachsenenbildung verbindet beide Orientierungen: Referenzrahmen sind klar definierte, anforderungsorientierte Kompetenzprofile, Basis ist eine Selbstbeurteilung. Die im Rahmen des Anerkennungsgesuchs zu verfassende Selbstbeu…
Das Buch bietet Bildungsträgern und Aktiven in der Arbeit mit Geflüchteten zeitlich überdauerndes, praxisrelevantes Wissen, zusammengestellt von Expertinnen und Experten aus der Praxis: fundierte Erkenntnisse, didaktische und methodische Empfehlungen und nützliche Orientierung für die Bildungsarbeit für und mit Menschen mit Fluchthintergrund. Es wird die komplexe Lebenslage Geflüchteter, vor allem in Bezug auf deren gesellschaftliche Teilhabe im Ankunftsland beeinflussende Umstände, anhand …
Die erste Generation der Lehrstuhlinhaber hat in den 1970er Jahren mit der Arbeit begonnen. Sie waren sowohl wissenschaftlich erkundend als auch praxisverbunden tätig. Ihre erziehungswissenschaftlichen Arbeitsansätze sind von den nachfolgenden Wissenschaftlergenerationen aufgenommen, weiterentwickelt und durch neue Themenbereiche erweitert worden. Soweit es zu weiteren Generationenwechseln kommt, lassen diese ein gelingende zukunftsoffene Entwicklung des Faches erwarten.
Gegenwärtig gehen diejenigen Personen in den Ruhestand, die im Zuge der Bildungsoffensive um 1970 Leiter/innen von Volkshochschulen geworden sind. Dem anstehenden Generationenwechsel auf Leitungspositionen nähert sich die Autorin durch einen Vergleich der Rahmenbedingungen. Diese waren vor etwa zwanzig Jahren besser: größere Freiräume, etablierte Rolle als kultur- und bildungspolitischer Knotenpunkt. Heute ist die sich permanent verdichtende Tätigkeit geprägt von Innovationserfordernissen und k…
In Fußballvereinen wird in vielfältiger Weise gelernt. Der Beitrag illustriert dies anhand des Trainerlizenz-Systems des Deutschen Fußball-bundes sowie an Initiativen zur Stärkung des Ehrenamtes in Vereinen durch spezielle Qualifizierungsstrategien. Den Beitrag ergänzt ein rückblickenden Text, der nachzeichnet, dass Vereine traditionell ein wichtiger Lernort ist, und im Bereich der Vereine auch die Wurzeln der Erwachsenenbildung liegen.
Der Beitrag zeigt zuerst, inwieweit eine erwachsenenpädagogische Organisationstheorie Erklärungsmöglichkeiten für einen ständigen innovativen Strukturwandel bietet. Anschließen wird der in Konzepten pädagogischer Organisationsentwicklung implizite Aspekt der Innovation expliziert und begrifflich differenziert und es wird unterschieden zwischen personen-/produktgebundenen und einem sozialkulturellem/prozessualen Verständnis als innovativer Praxis.